Freiberger Dom St. Marien

Gottesdienste zur Gründung des Ev.-Luth. Kirchgemeindebundes Freiberg als Gelegenheiten zur Begegnung

Am 24. Januar wurde in allen sechs Mitgliedsgemeinden des Kirchgemeindebundes ein Gründungsgottesdienst dezentral, aber nach demselben Ablauf und mit gemeinsamen Texten gehalten. Jede Kirchgemeinde bekam Besuch von einem Gastprediger oder einer Gastpredigerin aus einer anderen Gemeinde und Mitgliedern des Kirchenvorstands einer weiteren Kirchgemeinde. So wurde beispielsweise im Dom St. Marien die Predigt von Pfarrerin Kaiser gehalten. Die Dompfarrerin und Superintendentin Hiltrud Anacker predigte dagegen in (Naundorf und) Oberbobritzsch, während Dompfarrer Urs Ebenauer den Gottesdienst in Oberschöna leitete. Im Dom war Sylke Partzsch als Mitglied der Delegation der Kirchgemeinde Halsbrücke Lektorin, während Mitglieder des Kirchenvorstands der Kirchgemeinde am Dom den Gottesdienst in Conradsdorf besuchten bzw. mitgestalteten.
Zu Beginn wurde in jeder Kirche ein Text des Vorsitzenden des Kirchgemeindebundvorstands, Dr. Ingo Müller, verlesen, indem er erläuterte, was ein Kirchgemeindebund eigentlich ist. Das Wort aus dem Buch Ruth „Dein Gott ist mein Gott und wo Du hingehst, da will auch ich hingehen“ bestimmte die Thematik der Predigten. Ein besonderer Akzent wurde dadurch gesetzt, dass die Gastkirchenvorstände einen „Gründungsstein“ mitbrachten. Das war beispielsweise in Conradsdorf ein Stein, der aus dem Dom stammt und viele Jahre im Kreuzgang eingelagert war. Einen Bezug dieser Gründungssteine zu Jesus Christus als dem Stein, auf dem die Kirche gebaut ist, stellte ein Text von Superintendentin Anacker her.
Sicherlich wäre ein Gottesdienst „mit Pauken und Trompeten“ unter normalen Umständen sehr schön geworden. Der Vorteil dieser dezentralen Lösung war aber, dass auf diese Weise alle Gemeinden einbezogen waren und es zu Begegnungen kam, die es sonst nicht gegeben hätte. Insofern war der dezentrale Gottesdienst sicherlich ein guter Start auf dem nun gemeinsamen Weg der sechs Kirchgemeinden unter dem Dach des Kirchgemeindebundes Freiberg.

Freiberg, 25.01.2021
Pfarrer Urs Ebenauer

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