HU-HU-HU
Liebe Gemeindeglieder,
man braucht kein Fußball-Fan zu sein, um mitzubekommen, was sich um die isländische Fußball-Nationalmannschaft herum abgespielt hat. Sie alle haben von der Begeisterung gehört, die eine technisch unterlegene Mannschaft bis ins Viertelfinale gebracht hat. Die meisten werden noch die HU-Anfeuerungsrufe der isländischen Fans im Ohr oder davon gehört haben.
Ich habe daraus manches gelernt:
- Zum einen zeigt es, was alles möglich ist, wenn man für eine Sache brennt. Wir können Unglaubliches erreichen, wenn wir für das Evangelium und unsere Domgemeinde brennen. Zumal wir ja nicht von unserer eigenen Begeisterung leben, sondern von der, die Jesus Christus uns schenkt.
- Man konnte an dem, was sich da in den Stadien abgespielt hat, auch lernen, warum wir eigentlich Gottesdienst feiern. Unser Kyrie und Gloria und Halleluja ist im Grunde auch eine Art „HU-Ruf“. Der Vergleich hinkt natürlich, weil wir Gott nicht ermuntern, Tore zu schießen. Aber wir loben Gott und danken ihm für die Vergebung unserer Schuld, für Bewahrung und Trost, für die Hoffnung, die er uns schenkt. In gewisser Weise sind wir als Christen seine Fans – und das zu Recht.
- Schließlich wurde während der EM auch deutlich, wie wichtig ein enger Zusammenhalt ist. Die Isländer oder Waliser wären nie so weit gekommen, wenn sie nicht unbedingt füreinander eingestanden und sich als eine verschworene Gemeinschaft gesehen hätten. Umso mehr dürfen wir uns über den Zusammenhalt freuen, den Gott uns schenkt. Wir sind durch die Taufe mit ihm verbunden. Das eint viel mehr als der gemeinsame Wille zum Erfolg. Gemeinsam sind wir unschlagbar!
Insofern diesmal ein herzliches HU-HU-HU!
Ihr Pfarrer
Urs Ebenauer
Ort: Dom St. Marien
Pfr. Wiegand
Ort: Dom St. Marien
Ort: Dom St. Marien
Supn. Anacker
Ort: Dom St. Marien
Ort: Dom St. Marien
Pfr. Wiegand
Ort: Dom St. Marien
Ort: Dom St. Marien
Supn. Anacker
Ort: Annenkapelle
Pfr. Wiegand
Ort: Dom St. Marien
Ort: Dom St. Marien
Supn. Anacker
Ort: Kirche Kleinwaltersdorf
Supn. Anacker
Ort: Dom St. Marien
Ort: Dom St. Marien
Pfr. Geilhufe
Ort: Dom St. Marien
Ort: Dom St. Marien
Pfr. Geilhufe
Ort: Kirche Kleinwaltersdorf
Pfr. i. R. Paul
Ort: Dom St. Marien
Ort: Dom St. Marien
Pfr. Geilhufe
Ort: Annenkapelle
Pfr. Geilhufe
Ort: Dom St. Marien
Ort: Dom St. Marien
Zu den Schätzen, die der Dom beherbergt, gehört auch eine Bibliothek. Der KV beriet eine Vorlage, die sich mit dem weiteren Umgang mit den historischen und neuen Büchern beschäftigt. Zunächst wird es notwendig sein, die klimatischen Voraussetzungen zu überprüfen.
Der Kirchenvorstand trägt nicht nur für die toten Dinge, sondern auch für das Leben der Gemeinde Verantwortung. Dementsprechend waren auch das Gemeindefest, die Nacht der Kirchen und der Tag des offenen Denkmals ein Thema.
Im Mai war die Baureferentin Tauber aus dem Landeskirchenamt im Dom. Sie brachte die erfreuliche Nachricht mit, dass eine Dominnensanierung in den Bereich des Möglichen rückt, sofern der Welterbetitel der Montanregion Erzgebirge zugestanden wird. In diesem Zuge wird auch über eine Verlegung des Domladens an einen günstigeren Standort nachgedacht.
Im Kreuzgang wird zurzeit der Fußboden in dem Teil erneuert, der an die goldene Pforte angrenzt. Der nächste Bauabschnitt ist in der Planungsphase.
Eine Überlegung zur Nutzung dieses Teils des Kreuzganges ist eine Ausstellung der Geschichte des Domes. Zu ihr gehören auch Buntglasfenster aus dem 19. Jahrhundert, die in den 60er Jahren ausgebaut und zuletzt an die Zwickauer Marienkirche abgegeben worden waren, wo sie aber letztlich doch keine Verwendung finden konnten. Der KV beschloss, die Fenster zurück zu nehmen und dem KV Nicolai Zwickau die entstandenen Kosten zu erstatten.
Im Dom selbst befindet sich seit 1973 am Lettneraufgang eine Gittertür, die lediglich eine Leihgabe der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden ist. Der Entwurf eines Leihvertrages beschäftigte den KV ebenso wie die Frage der Zusatzbestuhlung des Domes.
Abschließend gab es die Ankündigung eines Wiedersehens. Finnegan Schulz, ehemaliger Bufdi des Kantors, wird sein Gemeindepraktikum bei uns machen.
Urs Ebenauer
Auf seiner ersten Sitzung nach der Sommerpause gab Pfarrer Ebenauer einen Bericht zum Stand der Hospitation bei den Kindergottesdienstmitarbeiterinnen. Es ist deutlich geworden, dass die Mitarbeiterinnen ihre Sache sehr gut machen und sowohl die Verkündigung als auch die Kinder bei ihnen in guten Händen sind. – Es wurde eine Einladung an die Marktkirchengemeinde Clausthal zu einem Besuch zum Bergstadtfest 2017 ausgesprochen. Ebenso wurde eine Einladung für den Reformationstag des Jubiläumsjahres an Prof. Dr. Christian Schwarke, Dresden, als Gastprediger für den Festgottesdienst im Dom beschlossen. Bis zu diesem Datum wird es im Dom einige kleinere Veränderungen geben. So werden u. a. die Teile des alten Lettners dann nicht mehr im Dom zu sehen sein. Ebenso soll der Altarteppich erneuert werden.
Ein bedeutsamer Beratungspunkt war der neue Gemeindebrief, der ab dem 1. Advent erscheinen soll. Er wird in einer neuen, moderneren Aufmachung erscheinen und ein gemeinsamer Gemeindebrief der drei Schwesterkirchgemeinden Dom, Großschirma und Kleinwaltersdorf sein.
Parallel zur Ausstellung „Weiße Diamanten“ des Stadtmuseums – sie wurde mit einem Festakt im Dom eröffnet – wird es im Kreuzgang im September einen Installation „100 Blüten“ geben. Sie steht nach den regelmäßigen Domführungen zur Besichtigung offen.
Der KV begrüßte, dass der Neuanstrich der Pfarrhausfassade ein ansprechendes Bild dieses historischen Gebäudes ergeben hat. Die Maßnahme war finanziell möglich geworden, da die Dacherneuerung weniger als geplant gekostet hatte.
Pfarrer Ebenauer berichtete abschließend, dass es momentan keine Einigung mit den Staatlichen Kunstsammlungen über einen neuen Leihvertrag über das schmiedeeiserne Tor zum Lettneraufgang im Dom gibt. Beide Seiten sind sich einig, dass damit der Vertrag von 1993 bis auf weiteres Gültigkeit hat.
Pfarrer
Urs Ebenauer
Mendelssohns „Elias“ – Konzerthöhepunkt 2016
Am Sonnabend, dem 24. September, wird im Freiberger Dom eines der bekanntesten und erfolgreichsten Oratorien der Romantik aufgeführt. Der Freiberger Domchor wird dann gemeinsam mit dem Philharmonischen Kammerorchester Dresden und einem fantastischen Solistenensemble den „Elias“ von Felix Mendelssohn-Bartholdy aufführen.
Für den Domchor ist sicherlich jedes Konzert etwas Besonderes, der „Elias“ aber durchaus eine besondere Herausforderung. Weit über 15 Jahre ist die letzte Aufführung im Dom her. Gefordert sind in dem Werk nicht nur Sicherheit in den vielen Chor-Nummern, sondern vor allem auch stimmliche Ausdauer. Das Werk ist voll von „recht dicken, schweren und vollen Chören“, notierte Mendelssohn 1837 in einem Brief. Der Domchor probte schon vor der Sommerpause an dem Werk und wird es nun in den regulären Proben und an einem Probentag am 10. September noch festigen und aufführungsreif studieren.
Mendelssohn komponierte das etwas über zwei Stunden dauernde Oratorium über den alttestamentlichen Propheten Elias für das Birmingham Music Festival 1846. Die Uraufführung mit über fast 200 Mitwirkenden wurde ein umjubelter Erfolg. Von London fuhr sogar ein Sonderzug mit 300 Gästen nach Birmingham. Es ist kein Wunder, dass das Werk auch in der Gegenwart gerne aufgeführt und gehört wird. Die Gestalt des Propheten Elias steht im Zentrum des Oratoriums. Dennoch gibt es keine chronologische Handlung. Die einzelnen Szenen aus seinem Leben werden imposant musikalisch beschrieben, so dass das Stück oft fast opernhafte Züge trägt. Insgesamt wirken 9 Gesangssolisten mit, darunter sogar ein Knabensopran.
Generell lohnt es sich, für Domchorkonzerte sich im Vorverkauf Karten zu sichern. So spart man sich und den Mitarbeitern im Domladen den Stress an der Abendkasse. Auch spart man im Vergleich zum Kauf am Konzerttag 1 Euro pro Karte. In Freiberg sind die Vorverkaufsstellen neben dem Domladen die Tourist-Information hinter dem Rathaus sowie seit einiger Zeit auch das Schloss-Café im Schloss Freudenstein. Wer mag, kann sich seine Konzertkarten auch unter www.reservix.de online buchen und ausdrucken.
Neues Format: Predigttext zur Diskussion
Seit meinem Dienstbeginn gibt es ein neues Format unter altem Namen. Im Rahmen der „Bibelstunde“ habe ich ausgewählte Predigttexte kommender Sonntage, meist des nachfolgenden Sonntags, vorgestellt und einige Informationen darüber gegeben. Es schloss sich ein Gespräch darüber an, was uns dieser Text als Predigttext denn sagen könnte.
Für mich ist das ein Grund, dem Kind nun auch einen neuen Namen zu geben „Predigttext zur Diskussion“. Damit soll deutlich werden, dass es in dieser Runde die Möglichkeit gibt, sich mit dem Pfarrer über einen Text auszutauschen, über den er später auch zu predigen hat. Interessant ist dann auch, was denn von den ausgetauschten Gedanken am Ende tatsächlich auch in die Predigt einfließt. In jedem Fall hört man eine Predigt ganz anders, wenn man sich schon einmal intensiver auf den Text vorbereitet hat. Umgekehrt hat man auch die Möglichkeit, seine eigenen Gedanken dem Pfarrer auf den Weg seiner weiteren Predigtvorbereitung zu geben. Das eine oder andere wird dann vielleicht auch von der Kanzel zu hören sein. Damit deutlicher wird, worum es geht, wechseln wir von der Bezeichnung „Bibelstunde“ zu „Predigttext zur Diskussion“.
Hinzu kommt: Es gibt nun auch formal einen Neustart. Der neue „Männerstammtisch“ liegt auf dem zweiten monatlichen Termin der bisherigen „Bibelstunde.“ Nun wird es also nur noch einmal im Monat dieses Format geben. Ich verbinde damit die Hoffnung auf weitere neue Gesichter in der Runde. Nicht jeder mag sich zweimal im Monat einen Abend freihalten. Bei nur einem Termin fällt einem das in der Regel leichter. Insofern lade ich alle, die an einem Austausch über einen biblischen Text und zugleich einen Predigttext interessiert sind, dazu ein, ab September an jedem ersten Dienstag im Monat um 19:00 Uhr in das Pfarrhaus zu kommen. Im Eckraum im Erdgeschoss stelle ich dann für Sie einen „Predigttext zur Diskussion“.
Ich freue mich auf interessierte Gesprächspartner!
Pfarrer Urs Ebenauer
Erwachsen Glauben
Die einen glauben an Gott, die anderen an die Wissenschaft, manche glauben an sich selbst und manche an gar nichts. Darüber nachzudenken lohnt sich – für Suchende ebenso wie für Menschen, die ihren Glauben schon gefunden haben.
Die Ev.-Luth. Kirchgemeinden in Freiberg laden Sie daher herzlich zum nächsten Glaubenskurs ein. Gehalten wird er in Zusammenarbeit von Pfarrer Tetzner und Pfarrer Ebenauer. Wir treffen uns zehn Mal jeweils donnerstags in der Domgasse 6. Geben Sie diese Einladung doch bitte an Freunde und Bekannte außerhalb der Gemeinden weiter.
Ein Hinweis: Es ist möglich, dass auch Asylbewerber insbesondere aus dem Iran teilnehmen werden; die Regelung ist jetzt aber so, dass sie ausreichende Kenntnisse in Deutsch mitbringen sollen.
Das erste Treffen findet am Donnerstag, 1. September, 19:30 bis 21:00 Uhr in der Domgasse 6 statt. Parkplätze finden Sie auf dem Parkplatz an der Geschwister-Scholl-Straße.
Anmeldungen sind bis zum 24. August bei Pfarrer Ebenauer oder Pfarrer Tetzner möglich. Machen Sie doch bitte auch Menschen in Ihrer Umgebung auf dieses Angebot aufmerksam.
Kinder- und Jugendarbeit
JuGo zum Beginn des Schuljahres am 12. August 2016 in Freital
JG-outdoor ist ein JG-Wochenende zum Zusammenwachsen und zusammen wachsen 19. - 20. August 2016. Anmeldung als Gruppe.
Gospelworkshop und Gospelvesper für Chorsänger und Solisten am 27. August 2016 in der Lutherkirche Freital.
Anmeldeschluss: 21. August.2016.
Der JuGo am 2. September 2016 mit dem Thema „Fairtrade“ wird von der Partnerschaftsgruppe Papua Neu Guinea (PNG) des Kirchenbezirkes gestaltet.
Alles spielt miteinander – 3. September 2016 Spieltag für alle Spielfreudigen in Röthenbach.
2. Bezirksjugendkonvent (BeJuKo) „Mein Leben ein Spiel“ am
3. September 2016 in Röthenbach von 10:00 – 17:30 Uhr.
Anmeldeformular und nähere Informationen finden Sie auf der Internetseite: www.evju-freiberg.de unter „Veranstaltungen“ oder telefonisch erreichen Sie uns unter 03731/20 39 214.
Sie finden bei uns Veranstaltungen, zu denen Sie gerne geflüchtete Menschen mitbringen können. Gerade die sportlichen Angebote eignen sich dafür gut z.B. der Rund-und-Bunt-Cup in Freiberg und der Spieltag in Röthenbach.
Ausblick auf ein Projekt zur Unterstützung der Orgel-Renovierung in der Jakobikirche
Wie das Licht in die Welt kam
Eine weihnachtliche Geschichte erzählt und getanzt an Epiphanias,
6. Januar 2017 19 Uhr
in der Jakobikirche
Haben Sie Lust, diese Erzählung tanzend mitzugestalten? Dann sind Sie herzlich eingeladen.
Als Probentermine sind vorgesehen:
28. Oktober
11. + 25. November
2. + 16. Dezember
5. Januar
jeweils 19.30 bis 21 Uhr im Gemeindehaus Dresdner Str. 3
Info und Kontakt:
Rosemarie Gruber-Friebel
Dozentin Meditation des Tanzes und
Tanz in Bewegung
Tel. 03731 / 202 748
Der „Herrnhuter Kleidersammler“ wird zur Deutschen Kleiderstiftung
Spangenberg-Sozial-Werk auf guten neuen Wegen
Viele Mitmenschen aus unseren Orten bringen ihre Kleiderspenden jedes Jahr treu zur kirchlichen Kleidersammlung. Aber was passiert eigentlich mit der Kleidung und wer steckt dahinter?
Auch in unserer Gegend gibt es viele verschiedene Kleidersammler. Firmen wollen Gewinne mit Altkleidern erwirtschaften. Gemeinnützige Kleidersammler wollen Geld für ihre Satzungsziele verdienen. Das kirchliche Spangenberg-Werk arbeitet seit einigen Jahren daran, zu den ursprünglichen Wurzeln christlicher Kleiderverteilung zurückzukehren.
„Im Zentrum unserer Arbeit steht das Bekleiden bedürftiger Mitmenschen“, sagt Vorstand Ulrich Müller, der die Arbeit seit dem Jahr 2008 verantwortet. Dazu wurden die Weichen inhaltlich und strukturell neu gestellt. Zunächst ging es darum, die bewährte „Spangenberg-Arbeit“ wirtschaftlich zukunftssicher aufzustellen. Das vorhandene Grundstück mit Gebäude in Helmstedt/Niedersachsen wurde in wertbeständiges Stiftungs-vermögen umgewandelt. Eigentümer ist die „Deutsche Kleiderstiftung Spangenberg“. Mit dem erneuerten Namen erarbeitet sich das traditionsreiche Sozialwerk eine immer größer werdende Beachtung, auch über die kirchlichen Sammlungen hinaus. Der Name verdeutlicht, dass die Deutsche Kleiderstiftung bundesweit unterwegs ist und als gemeinnützige Stiftung eine hohe diakonische Kompetenz für humanitäre Hilfe mit Textilien hat. Mitglieder des Vereins, zu denen auch heute noch Herrnhuter Gemeindeglieder und Enkel des Gründerpastors gehören, unterstützen die Stiftungsarbeit tatkräftig, angefangen von der Mitarbeit im Stiftungsvorstand bis zur Begleitung im Gebet und in der Fürbitte. Nun können auf den alten Feldern neue Furchen gezogen werden. Weil der biblische Auftrag, „was ihr getan habt einem dieser bedürftigen Menschen“ (Mt. 25,40) im Mittelpunkt steht, hat sich die Stiftung das Leitwort „für Wärme und Würde“ gegeben. So konnten im Jahr 2014 erstmals über 260.000kg. (4x mehr als früher) humanitäre Hilfe in viele verschiedene Länder auf den Weg gebracht werden. Jede Lieferung wird gemeinsam mit Projektpartnern im In- und Ausland geplant. 16 Warengruppen werden dafür individuell zusammengestellt. Auch neue Textilien, Restposten etc., werden zusätzlich erworben, um eine größtmögliche Qualität der Hilfsgüter zu erreichen. Geliefert wird kurzfristig, für Flüchtlingsprojekte, zu Kleiderkammern im Inland oder für Kriegsopfer in die Ukraine. Über alle Projekte wird im Internet auf der Seite www.kleiderstiftung.de stets aktuell informiert. Die nötigen Geldmittel für diese wichtige Arbeit erwirtschaftet die Stiftung mit ihren etwa 40 Mitarbeitenden selbstständig. Zuschüsse oder Kirchensteuermittel stehen nicht zur Verfügung. Deshalb muss, „als Mittel zum Zweck“, so Müller, ein Teil der Sammelware verkauft werden. Die ethischen Richtlinien dafür gibt „FairWertung“ vor, dessen Gütezeichen die Stiftung ebenso führen darf wie den weltlichen Titel „Entsorgungsfachbetrieb“, ein Siegel für zertifiziert gute Betriebsführung. Unsere Gemeinde freut sich über diesen kompetenten christlichen Dienst und unterstützt gerne die Kleidersammlungen der Deutschen Kleiderstiftung.
Verfasser:
Deutsche Kleiderstiftung - Stifter: Spangenberg-Sozial-Werk- e.V.
Magdeburger Tor 15
38350 Helmstedt
Tel. 05351.52354-0
www.kleiderstiftung.de / www.facebook.com/kleiderstiftung
Stand 02/2015
Für Rückfragen stehen wir jederzeit gerne zur Verfügung.
Susanne Meier, Teamleitung Sachspenderbetreuung
Markus Böck, Öffentlichkeitsarbeit und Fundraising
Ulrich Müller, Vorstand
Reformation 2017
Im kommenden Jahr feiert die evangelische Christenheit das 500-jährige Jubiläum der Reformation. Damit findet die Lutherdekade ihren Höhepunkt. Folgende Veranstaltungen plant die Domgemeinde:
1. Januar
Eröffnung des Jubiläumsjahres durch einen Festgottesdienst um 10:00 Uhr im Dom anlässlich der ersten Feier des Abendmahls in beiderlei Gestalt am
1. Januar 1537 (in Kooperation mit dem Rundfunk des MDR)
März/April
Fastenzeitreihe zum Thema „Reformation und Ökumene“ (in Zusammenarbeit mit dem Novalis-Forum Freiberg)
am 8. März, 22. März und 5. April jeweils um 19:00 Uhr in der Annenkapelle
25. Mai
Busfahrt zum Gottesdienst auf dem „Kirchentag auf dem Weg“ am Himmelfahrtstag in Leipzig
28. Mai
Übertragung des Schlussgottesdienstes aus Wittenberg um 12:00 Uhr im Dom
25. Juni
9:30 Uhr Berggottesdienst im Dom zum Thema „Luther als Bergmannssohn“ (Pfarrer Frank Meinel, Schneeberg)
1. September
19:30 Uhr Aufführung des Schauspiels „Play Luther“ im Dom
30. Oktober
18:00 Uhr Ein-Führungs-Vortrag Dr. Hoheisel am Vorabend des Reformationstages in der Annenkapelle und im Dom
31. Oktober
10:00 Uhr Festgottesdienst am Reformationstag zum 500. Jubiläum der Reformation mit Gastprediger im Dom
17:00 Uhr Konzert zum Reformationsfest
4. November
Reformationskonzert: Michael Altenburg, Gaudium Christianum, mit einer Welt-Uraufführung einer Komposition zum Reformationsjubiläum