Von den Freikirchen lernen heißt Engagement lernen
Im Ökumenischen Arbeitskreis Freiberg treffen sich regelmäßig Vertreter der lutherischen, katholischen und freikirchlichen Gemeinden Freibergs, um über gemeinsame Anliegen und Vorhaben zu beraten. Die Tagungen finden immer im Wechsel in einer anderen Gemeinde statt. So kommt man in Freiberg gut herum und lernt die Räumlichkeiten der anderen kennen und auch ein wenig die Situation dieser Gemeinden.
Im Mai war der Arbeitskreis in der Adventgemeinde zu Gast. Was mich sehr beeindruckt hat, das war das Engagement dieser Gemeinde. Von etwa 140 Gemeindegliedern kommen regelmäßig etwa 100 in den Gottesdienst. Das würde bedeuten, dass der Dom regelmäßig mit etwa 1100 Gottesdienstbesuchern aus allen Nähten platzen würde, wenn das bei uns auch so wäre. Wenn ich zudem die Gebäude der Adventgemeinde oder anderer freier Kirchen ansehe und mir überlege, wie wenige Gemeindeglieder diese modernen und sicherlich nicht ganz preiswerten Gemeindehäuser finanziert haben oder noch finanzieren mit ihrem Zehnten, dann bin ich über die Opferbereitschaft dieser Christen wirklich schwer beeindruckt.
Nun gehört es zum Wesen unserer Kirche, dass es bei uns etwas anders zugeht. Bei uns sind die herzlich willkommen, denen es in den Freikirchen zu familiär und auch theologisch zu eng ist und die ihre Mittel auch anderen Zwecken als nur kirchlichen zur Verfügung stellen. Aber an manchen Stellen wäre es schon schön für uns als Domgemeinde, wenn ein paar mehr von uns ihre Gaben, Kräfte oder Zeit einbringen würden. Wir hätten in einigen Arbeitsbereichen von den Finanzen bis hin zur Kirchenaufsicht durchaus Bedarf an mehr ehrenamtlichem Engagement – damit wir unserem Auftrag, das Evangelium zu verkünden, besser gerecht werden können. Wie sieht es denn mit Ihnen aus, lieber Leser oder liebe Leserin?
Herzliche Grüße – Ihr Pfarrer
Supn. Anacker
Ort: Kirche Kleinwaltersdorf
Supn. Anacker
Ort: Dom St. Marien
Pfr. Geilhufe
Ort: Dom St. Marien
Pfr. Geilhufe
Ort: Kirche Kleinwaltersdorf
Pfr. i. R. Paul
Ort: Dom St. Marien
Pfr. Geilhufe
Ort: Annenkapelle
Pfr. Geilhufe
Ort: Dom St. Marien
Ort: Dom St. Marien
Sup. i. R. Noth
Ort: Kirche Kleinwaltersdorf
Sup. i. R. Noth
Ort: Dom St. Marien
Ort: Dom St. Marien
Pfr. Wiegand
Ort: Dom St. Marien
Ort: Dom St. Marien
Pfr. Wiegand
Ort: Kirche Kleinwaltersdorf
Pfr. Wiegand
Ort: Dom St. Marien
Ort: Dom St. Marien
Supn. Anacker
Ort: Dom St. Marien
Ort: Dom St. Marien
Supn. Anacker
Ort: Annenkapelle
Pfr. Wiegand
Ort: Dom St. Marien
Zu Beginn beschäftigte sich der Kirchenvorstand mit dem Abschluss des Haushaltjahres 2015. Das Haushaltvolumen hat erstmals 1 Mio Euro überschritten. Das hängt im Wesentlichen damit zusammen, dass die Personalkosten der Mitarbeiter im Verkündigungsdienst aus Großschirma jetzt über den Haushalt der Domgemeinde laufen, da sie die anstellende Gemeinde ist. Die finanzielle Lage ist noch befriedigend. Positiv zu sehen ist, dass die Domführung nach den Defiziten der Vorjahre wieder schwarze Zahlen schreibt.
Der Gemeindeaufbauausschuss brachte eine Vorlage zum Leitbildprozess ein. Unter Einbeziehung interessierter Gemeindeglieder soll – begleitet von zwei Pfarrern der AG Gemeindeberatung unserer Landeskirche – ein Leitbild für die Domgemeinde erarbeitet werden. Es soll eine Standortbestimmung der Domgemeinde im Kreis der Nachbargemeinden sein, bei wichtigen Entscheidungen eine Entscheidungshilfe geben und die Ziele der Gemeindearbeit beschreiben.
Die Eröffnung der Ausstellung „Mensch Martin – Hut ab“ mit einer Eröffnungsfeier und einem Familiengottesdienst war dem KV Anlass zu einem Rückblick; die Ausstellung wird insbesondere von Schulklassen und kirchlichen Kindergruppen gut angenommen.
Aus dem Bauausschuss gab es einen Bericht zum Stand der Dinge bezüglich der Sanierung des Kreuzganges. Anders als in der Freien Presse zu lesen war, ist lediglich die Außensanierung vorerst abgeschlossen; im Innern kann zurzeit nur Baufreiheit geschaffen werden, da die Mittel für den weiteren Fortgang der Sanierung erst in den Folgejahren bereitgestellt werden.
Der KV beschloss zudem die Festsetzung der sog. „kalkulatorischen Miete“. Das ist der Wert, den die Gemeindearbeit an die Haushaltstellen der Gebäude rechnerisch zahlt. Der Sinn ist, die Wirtschaftlichkeit der gemeindeeigenen Gebäude feststellen zu können.
Urs Ebenauer
In den Sommerferien lädt die Domführung immer mittwochs 15:00 Uhr zu thematischen Familienführungen ein. Wir nehmen Kinder und ihre Eltern oder Großeltern auf die Reise zu den Geheimnissen des Domes mit und entdecken auf spielerische Weise, was der Dom zu bieten hat. Ob Kopfbedeckungen aus dem Mittelalter, Tiere und Fabelwesen, die Glocken des Doms oder der Blick hinter geheimnisvolle Türen – wir schauen mit unseren kleinen und großen Besuchern in (fast) jeden Winkel.
Eintrittskarten sind im Domladen erhältlich. Der Preis für eine Familienkarte beträgt 7,00 €, mit Familienpass 5,00 €. Die Familienkarte zum Thema Hutmode kostet 9,00 € bzw. 7,00 € mit Familienpass (inkl. Materialkosten zum Basteln). Anmeldungen zu den Themenführungen bitte telefonisch unter 03731-22598. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.
Auch interessierte Schulklassen und Hortgruppen können diese Angebote ausprobieren. Gern nehmen wir dafür Anfragen entgegen.
Der Freiberger Dom hat täglich für Besichtigungen geöffnet, regelmäßig finden Domführungen statt.
Vielleicht sind Sie lange nicht mehr im Domladen gewesen? Nach unserem Umbau im letzten Jahr, haben wir nicht nur unsere Technik erneuert, sondern auch unser Sortiment erweitert. Neben der traditionellen Literatur, CDs und Souvenirartikeln zum Dom und zu den Orgeln finden Sie immer wieder neue religiöse Artikel zu verschiedenen Anlässen und für Kinder. Ob Taufe, Konfirmation, Hochzeit, Geburtstag oder einfach nur als kleine Aufmerksamkeit – der Domladen bietet kleine Geschenke, mit denen Sie Ihrer Familie, Freunden und Kollegen eine Freude machen können. Schauen Sie doch mal wieder vorbei. Wir freuen uns auf Sie.
Die diesjährige Freiberger OrgelnachtWanderung ist am Samstag, dem 4. Juni 2016. Dem Charakter der Wanderung wird Rechnung getragen, indem an verschiedene, auch etwas weiter gelegene Orte gepilgert wird, an denen Orgeln zu hören sind, die nicht alltäglich erklingen. Erstmals werden somit sechs Stationen begangen, sechs Orgeln gespielt und sind fünf Organisten eingeladen worden.
Wander-Organisten:
18.00 Uhr: Orgelkonzert von vier Organisten im Dom zu Freiberg - danach
Aufteilung in Gruppen mit jeweiligem Organisten, der mitwandert und spielt. Stationen sind: Bergbaumuseum – Annenkapelle – Jakobikirche – Betstube der Alten Elisabeth.
Alle Gruppen wandern nach dem vierten Kurzkonzert zur Petri-Kirche. Hier wird für das leibliche Wohl gesorgt.
Ca. 21.45 Uhr: Orgelimprovisation zu Stummfilmen mit Clemens Lucke.
Kosten:
* Ermäßigungsberechtigt sind Schüler, Studenten, Hartz-IV-Empfänger und Inhaber eines Schwerbehindertenausweises bzw. eines Sozialpasses. Kinder bis einschl. 6 Jahren haben freien Eintritt (ohne Anspruch auf einen eigenen Sitzplatz). Ermäßigungsberechtigte bitte Kopie des entsprechenden Ausweises beilegen.

3. Juni 2016 – 19:30 Uhr Scheunenkino in Röthenbach (Hartmannsdorfer Straße 1)
