Bericht aus dem Kirchenvorstand

Bericht aus dem Kirchenvorstand

31.10.2020 von Urs Ebenauer

Aus dem KV berichtet

Bericht von den letzten KV-Sitzungen der Kirchgemeinde am Dom Freiberg
Seit der Vereinigung von Kleinwaltersdorf, Großschirma und dem Dom bestand der Kirchenvorstand aus fast 30 Mitgliedern, da die drei bisherigen Kirchenvorstände zusammengenommen wurden. Der Kirchenvorstand entschied sich dazu, zweimonatlich im Wechsel mit den Ortsausschüssen zu tagen, so dass sich die Frequenz der Sitzungen nicht noch weiter erhöhte. Das System hat sich grundsätzlich bewährt. Im neuen Kirchenvorstand mussten auch der Vorsitzende und sein Stellvertreter mit Michael Steeger und Pf. Urs Ebenauer neu bestimmt werden.
Ein wichtiges Thema in den Sitzungen war die Vorbereitung und Durchführung der Kirchenvorstandswahlen. Dazu ist in unserem Gemeindebrief verschiedentlich berichtet worden.
Die Covid19-Epidemie hat den KV natürlich sehr beschäftigt, von der Stillegung des Gemeindelebens über die Möglichkeiten, mit Hygienekonzepten wieder neu Gottesdienst zu feiern und Kreise abzuhalten,bis hin zu den aktuellen Fragen, wie es insbesondere am Heiligen Abend gehen kann. Während des Stillstands führten der Vorsitzende und sein Stellvertreter die Geschäfte des KV, unterstützt von einem informellen Krisenstab, der per Videokonferenz zusammenkam.
Eine Dauerkrise ganz anderer Art ist der sexuelle Missbrauch von Kindern und Jugendlichen, der auch an Kirchen leider nicht Halt macht. Der KV setzte in Umsetzung eines Konzepts der EKD eine Arbeitsgruppe ein, die sich mit diesem Thema eingehender beschäftigen wird.
Unerwartet kam ein Antrag auf die Zustimmung zum Bau eines Eigenheims in unmittelbarer Nähe zum Friedhof Kleinwaltersdorf, was eigentlich nicht möglich ist. Ebenso unerwartet musste der KV sich mit der gesundheitsbedingten Kündigung des Werkvertrags auf den Friedhöfen in Großschirma und Rothenfurth zum Grabaushub befassen.
Viel erfreulicher waren Themen aus dem Gemeindeleben wie der Gottesdienst zur Vereinigung am 19. Januar in Kleinwaltersdorf, der Gottesdienst am 10. Mai, der vom MDR-Fernsehen aus dem Dom übertragen wurde, oder das Kinderbibelabenteuer der Christenlehrekinder in Großschirma.
Erfreulich war auch, dass die Nachfolge des im kommenden Jahr in Ruhestand gehenden Domküsters gut geregelt werden konnte.
Es gab aber auch ganz normale Themen wie die Sanierung der Pfarrwohnung Großschirma, die Instandsetzung der Annenkapelle, der Glockenläuteanlage in der Kirche Kleinwaltersdorf und der Elektroanlage auf dem Pfarrhof Kleinwaltersdorf.
Die Novembersitzung war die letzte des bisherigen Kirchenvorstands. Ab dem 1. Advent tagt dann der neue KV, der „nur“ noch 16 Mitglieder umfassen wird.

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