Reformationsgottesdienst

Reformationsgottesdienst

13.11.2017 von Pfarrer Urs Ebenauer

Reformationsgottesdienst

Am 500. Jahrestag des Thesenanschlags Martin Luthers in Wittenberg feierten die evangelisch-lutherischen Kirchgemeinden Freibergs zusammen mit der ev.-meth. Gemeinde und ökumenischen Partnern und Gästen um 10:00 Uhr einen zentralen Festgottesdienst im Dom St. Marien zum Reformationsjubiläum. Dieser Gottesdienst war Teil der Feierlichkeiten, die lutherische Christen in Deutschland und weltweit an diesem Tag begingen. Etwa 600 Christen aus Freiberg und der Region sowie Ehrengäste wie der Rektor der TU Bergakademie, Prof. Klaus Barbknecht, und der Oberberghauptmann, Prof. Bernhard Cramer, füllten den Dom bis auf den letzten Platz.

Der stellvertretende Landesbischof der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens, Oberlandeskirchenrat Dr. Peter Meis, hielt von der Tulpenkanzel die Predigt zu Mt 10, 26-33-(siehe Predigtarchiv). Petrikantor Clemens Lucke führte mit einem extra dazu gebildeten Chor die Kantate „Gott der Herr ist Sonn und Schild“ von Johann Sebastian Bach auf. Domkantor Albrecht Koch war verantwortlich für die Musik an der Großen Silbermannorgel. Herr Heidler sowie die Pfarrer Ebenauer, Liebscher und Tetzner gestalteten die anderen Elemente des Gottesdienstes.

Geistlicher Höhepunkt für alle Beteiligten war die Feier des Abendmahls: Die Feier mit Brot und Wein war in der Reformationszeit das Kennzeichen eines evangelischen Gottesdienstes und ist es bis heute. In langen Schlangen standen die Gottesdienstteilnehmer vor den vier Stationen, an denen in Form eines Wandelabendmahls die Oblaten und Wein ausgegeben wurden.

Oberlandeskirchenrat Dr. Meis spendete am Schluss den Segen. Dass auch nach fast zwei Stunden noch das Schlussstück von der Großen Silbermannorgel abgewartet wurde, spricht für die Andacht, mit der die Freiberger Christen diesen Gottesdienst feierten.

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