Neues Schwesterkirchverhältnis ab 1. März 2015

Neues Schwesterkirchverhältnis ab 1. März 2015

15.01.2015 von Annegret Springhetti

Gottesdienst am 1. März 2015 in der Kirche Großschirma

Die Kirchenvorstände der Domgemeinde und der Kirchgemeinden Kleinwaltersdorf und Großschirma haben beschlossen, vom 1. März 2015 an ein Schwesterkirchverhältnis einzugehen. Dabei bleiben die einzelnen Kirchgemeinden nach wie vor selbständig mit eigenem Kirchenvorstand, Haushalt und Mitarbeitern.

Nun mag sich jemand fragen: Warum dann eine solche Verbindung? Die Gründe sind vielfältig, vor allem aber liegt es daran, dass wir längerfristig davon auszugehen haben, dass unsere Gemeinden kleiner werden, wodurch auch die Stellen von Pfarrern und Mitarbeitern betroffen sein werden. Das bedeutet, dass wir uns durch rechtzeitige und kluge Kooperationen auf die veränderten Verhältnisse vorbereiten müssen.

Zunächst wird das darin bestehen, dass wir Angebote und Veranstaltungen gemeinsam absprechen, planen und durchführen, die jetzt schon dafür geeignet sind. Gemeinsame Gottesdienste an besonderen Tagen wie Christi Himmelfahrt oder das sommerliche Gemeindefest sind Beispiele dafür. Ein Schwesternkirchverhältnis ist nur sinnvoll, wenn es über verwaltungstechnische Fragen hinaus auch in einem verbindlichen menschlichen Zusammenwirken seinen Ausdruck findet. So ist vereinbart, dass – mindestens – einmal im Jahr eine gemeinsame Sitzung aller Kirchenvorsteher stattfindet und daneben eine Arbeitsgruppe anstehende Fragen und Vorhaben abspricht.

Als Zeichen der wachsenden Gemeinschaft wird ein gemeinsamer Gottesdienst am Sonntag, dem 1. März um 10.00 Uhr in der Kirche zu Großschirma gefeiert, wozu alle Gemeindeglieder besonders herzlich eingeladen sind. 

Gott gebe zu all unserem Planen und unseren Gemeinden seinen Segen.

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