KV-Ticker September 2015

KV-Ticker September 2015

11.09.2015 von Annegret Springhetti

Bericht von der Sitzung des KV der Domgemeinde am 7. September

Zu Beginn der Sitzung wurde die erste Vergabe von Bauleistungen für die Sanierung des Kreuzganges beschlossen. Geplant ist, dass noch möglichst vor dem Winter das Dach neu gedeckt werden kann. Dazu ist aber ein gutes Zusammenarbeiten aller Beteiligten notwendig. Zudem wurde über eine Zugangsmöglichkeit für Touristen in den Dom mittels eines elektronischen Schließsystems beraten, damit die Notwendig­eit für die Domführung, den Dom den Besuchern aufzuschließen, entfällt.

Im Pfarrhaus Domgasse 6 werden demnächst Vorraum und Treppenturm malermäßig instand­gesetzt. Damit nicht unmittelbar wieder Schäden entstehen, sollen Fahrräder künftig nur noch auf der Terrasse vor dem Haus untergebracht werden, für die es einen direkten Zugang von der Domgasse her geben wird.

Die Flüchtlingsthematik ist auch für die Domgemeinde aktuell. Um einer Familie mit einem 12 Wochen alten Säugling den Einzug in eine Notunterkunft zu ersparen, hat die Domgemeinde vorübergehend ihr Gästezimmer zur Verfügung gestellt. Mit dem Thema allgemein wird sich der Gemeindeaufbauausschuss auf seiner nächsten Sitzung beschäftigen.

Dem KV lag eine Einladung des KV der Marktkirchengemeinde Clausthal vor, die Partnerstadt Freibergs zum Bergdankfestgottesdienst am 6. Februar zu besuchen. Mit dieser Einladung verbindet sich die Erwartung, die Kontakte zwischen Freiberg und Clausthal-Zellerfeld auf kirchlicher Ebene auszuweiten – Zellerfeld und Petri-Nikolai haben kürzlich partnerschaftliche Beziehungen begründet. Der KV hat diese Einladung gern angenommen.

2017 jährt sich die Reformation zum 500. Mal. Aus diesem Anlass hat der KV beschlossen, eine Aufführung des musikalischen Theaterstücks „Play Luther“ im Dom in Kooperation mit Freiberger Schulen anzustreben, sofern eine Finanzierung realisierbar ist.

Zudem wurde über einige kleinere Punkte beraten. So wird sich die Domgemeinde an der Kampagne „Fair Trade Town“ Freiberg beteiligen. Die Kampagne hat es sich zum Ziel gesetzt, dass möglichst viele Einrichtungen einer Stadt Produkte aus fairem Handel nutzen, um so den Produzenten in den armen Ländern dieser Welt ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen.

Die Sitzung schloss um 22:30 Uhr.

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