KV-Ticker Juli 2015

KV-Ticker Juli 2015

10.07.2015 von Annegret Springhetti

Bericht von der Sitzung des KV der Domgemeinde am 6. Juli

Zu Beginn der Sitzung zog der Kirchenvorstand im Hinblick auf die beiden beson­deren Höhepunkte im Leben der Domgemeinde vor den Sommerferien, den Berg­gottesdienst am 28. Juni und den Gottesdienst zum Taufsonntag am 5. Juli eine sehr positive Bilanz. Pfarrer Ebenauer dankte allen an den Vorbereitungen Beteiligten für ihr Engagement.

2016 beginnt das Themenjahr „Reformation und die Eine Welt“ im Rahmen der Lutherdekade in Vorbereitung auf das Jubiläumsjahr 2015. Für die Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens wird es am 6. Januar des kommenden Jahres mit einem Gottesdienst im Dom eröffnet, in dem der neue Landesbischof Dr. Rentzing die Predigt halten wird. Eine entsprechende Anfrage des Beauftragten für die Lutherdekade wurde vom Kirchenvorstand mit großer Zustimmung beantwortet. Im gleichen Jahr wird die Ausstellung „Mensch Martin – Hut ab“ allen Interessierten im Kreuzgang Einblicke in die Reformationsthematik gewähren.

Ein wichtiger Beratungspunkt waren auch die Folgerungen aus dem Einbruch im Dom. Dankbar wurde verzeichnet, dass der Schaden begrenzt ist. Der Kirchenvorstand hat aus dem Vorfall bereits Konsequenzen gezogen und wird weitere Folgerungen beraten und beschließen.

Der Sanierungsvertrag für den zweiten Bauabschnitt des Kreuzganges wird zurzeit in den letzten Details zwischen Domgemeinde und Stadt abgesprochen. Der Kirchenvorstand machte sich eine Anregung aus dem Bauausschuss zu eigen, die Unterzeichnung des Vertrages in einem feierlichen Rahmen zu vollziehen.

Zur Arbeit des Kirchenvorstandes gehören auch weniger spektakuläre Beratungs­punkte, die aber nicht weniger bedeutsam sind. So beschloss er, eine Gebäude­leitungswasserversicherung für alle Gebäude im Eigentum der Domgemeinde abzuschließen. Diese ist nicht im Sammelvertrag der Landeskirche enthalten. Da aber gebrochene Wasserleitungen erhebliche Schäden an Gebäuden anrichten können, stimmte der KV einer entsprechenden Beschlussvorlage von Pfarrer Ebenauer zu.

Da die Gemeindegrenzen im Stadtgebiet Freiberg besonders in der Altstadt sehr nahe beieinander liegen, finden sich Gemeindeglieder schnell nach einem Umzug in einer anderen Gemeinde wieder. So kommt es regelmäßig zu Umgemeindungsanträ­gen. Der Kirchenvorstand beschloss einem Antrag auf Umgemeindung zurück in die Domgemeinde zuzustimmen.

Die Sitzung schloss um 21:45 Uhr.

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