Bericht von den letzten KV-Sitzungen der Domgemeinde seit September 2018

Bericht von den letzten KV-Sitzungen der Domgemeinde seit September 2018

03.01.2019 von Urs Ebenauer

Aus dem KV berichtet

Meine Nachfrage, ob denn dieser Bericht überhaupt gelesen wird, hat einige Rückmeldungen erbracht. Es kann somit davon ausgegangen werden, dass die Gemeinde wirklich interessiert ist an dem, was der Kirchenvorstand berät. Darüber habe ich mich sehr gefreut. Hier also eine Zusammenfassung der wichtigsten Dinge, die den Kirchenvorstand in den letzten Monaten beschäftigt haben:
Eine der sehr wichtigen Aufgaben eines Kirchenvorstands ist der Beschluss des Haushaltplans für das kommende Jahr. Dabei wurde wieder einmal deutlich, dass die finanziellen Spielräume der Domgemeinde sehr eng sind. Dennoch gelang es auch in diesem Jahr, einen ausgeglichenen Haushaltplan zu beschließen.
Die Wiederbesetzung der Superintendentenstelle durch Pfarrerin Anacker war wiederholt Thema. Der KV hatte zusammen mit denen der Schwesterkirchgemeinden ein Votum über „Lehre und Wandel“ abzugeben und die Vorbereitungen für den Einzug in die Dienstwohnung zu treffen. Wir freuen uns auf den Dienstbeginn am 1. Juni.
Eine große Aufgabe ist es auch, die Vorgaben der Landeskirche zu einer Strukturreform umzusetzen. Der KV hat sich dafür ausgesprochen, in Verhandlungen mit den Schwesterkirchgemeinden zur Bildung einer gemeinsamen Kirchgemeinde zu treten und mit den anderen Kirchgemeinden der Region einen sog. Kirchenbund zu bilden.
Fragen des Gemeindelebens spielen im KV immer eine Rolle. U. a. war es eine Auswertung der Nacht der Kirchen, die den KV – im September – beschäftigte. Das Angebot im Dom, bei dem Kunstschätze lebendig wurden und zugleich das Leitbild der Domgemeinde vermittelten, wurde von den Ehrenamtlichen sehr gut präsentiert und fand einen guten Zuspruch. Eine im Gegensatz dazu sehr ernste Veranstaltung war das Gedenken der „Reichskristallnacht“ am 9. November aus Anlass der 80. Wiederkehr. Die Rückmeldungen dazu waren durchweg positiv.
Zwei große Themen im Bereich des Tourismusbetriebs waren der geplante Umzug des Domladens in den neuen Anbau am Museum und eine Beteiligung der Domgemeinde an der Ausstellung des Mars von Giambologna von Ende Januar bis März im Museum und der Grablege des Doms.
Eine qualitativ hochwertige Kirchenmusik anzubieten, kostet Geld. Fördermittel und Eintritte reichen nicht immer aus, die Konzerte zu finanzieren. Einen Beitrag soll ein zu gründender Förderverein leisten, der ebenso auch die Erhaltung der Kunstwerke und des Doms zum Zweck haben soll.
Das vielfältige Baugeschehen bindet auch die Kräfte des Kirchenvorstands. Die Sanierung des Kreuzgangs geht in die letzte Phase. Zurzeit wird das Gewölbe ausgemalt. Planungen gehen momentan dahin, als letzten Bauabschnitt die Annenkapelle zu sanieren, was aus technischen Gründen unumgänglich ist. Grundsätzlich möchte der KV auch – sofern Fördermittel in ausreichendem Maß zur Verfügung gestellt werden – mittelfristig eine Domsanierung in Angriff nehmen.
Auch in den Wohnhäusern sind laufend Instandhaltungsmaßnahmen notwendig. So ist das Erdgeschoss des Domgemeindehauses, Untermarkt 5, aufwändig saniert worden. Die Domgemeinde musste als Vermieterin einen erheblichen finanziellen Beitrag leisten. Im Gebäude der Superintendentur, Untermarkt 1, soll in diesem Jahr die Schwelle behindertengerechter gestaltet werden. Im Pfarrhaus, Domgasse 6, wurden die Wohnungstüren der Dienstwohnungen den heutigen Anforderungen angepasst. In diesem Jahr steht eine Erneuerung des Heizungskessels an.
Die Arbeit des KV ist, wie man sehen kann, recht aufwändig. Allen Kirchenvorstehern, die zudem noch in den Ausschüssen mitarbeiten, sei daher an dieser Stelle für ihr Engagement herzlich gedankt.

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