Bericht von den KV-Sitzungen der Domgemeinde im November und Dezember 2017

Bericht von den KV-Sitzungen der Domgemeinde im November und Dezember 2017

20.12.2017 von Urs Ebenauer

Aus dem KV berichtet

Die Novembersitzung wurde durch einen ausführlichen Vortrag von Frau Olivia Kuckenburg zur Arbeit des Diakonischen Werkes Freiberg eröffnet.
Der KV beschloss anschließend die Erledigungsanzeige für die Wiederbesetzung der 1. Pfarrstelle am Dom St. Marien, die mit der Stelle des Superintendenten verbunden ist. Damit sind die Voraussetzungen für eine Wiederbesetzung seitens der Domgemeinde gegeben.
Der Rückblick auf die gerade zurückliegende Reformationstagswoche fiel sehr positiv auf. Die Mitglieder des KV waren sich einig, dass die Gottesdienste, der Reformationsvortrag und das Konzert mit der modernen Auftragskomposition die Höhepunkte dieses Jahres gewesen sind. Bedauerlicherweise konnte der Lutherbrunnen und die zugehörige Zaunanlage nicht vollständig fertiggestellt werden, so dass am Reformationstag keine Einweihung stattfinden konnte. In Absprache mit der Stadt wurde diese auf 2018 verschoben.
KV-Mitglied Neubert regte an, die Erhaltung und Präsentation der Kunstwerke noch stärker als bisher in den Blick zu nehmen und in der Gemeinde ein Bewusstsein dafür zu wecken. Ideen dazu gibt es bereits. Sofern sie etwas weiter gediehen sind, wird an dieser Stelle darüber berichtet werden.
Die Mieter der Domgemeinde haben seit vielen Jahren keine Mieterhöhung hinnehmen müssen. Für die Domgemeinde bedeutet das aber einen Einnahmeverlust, der zur Instandhaltung der Gebäude nicht förderlich ist. Aus diesem Grund wurden Mieterhöhungen auch für die vom Kirchenbezirk genutzten Räume beschlossen.
In der Dezembersitzung wurde der Beschluss zur Verlegung des Sitzungstages auf den Mittwoch gefasst. So kommt es nicht mehr zur Überschneidung mit den Proben des Domchors, den Treffen der Jungen Gemeinde und den freien Tagen von Pfarrer und Domküster.
KV-Vorsitzender Steeger gab Informationen zur aktuellen Strukturdebatte (dazu mehr im Artikel in dieser Ausgabe).
Der Gottesdienst zur Einführung des Leitbildes am 1. Advent wurde als eine gute Form der Betonung der Bedeutung des Papiers auch in geistlicher Hinsicht angesehen.
Pfarrer Ebenauer berichtete von seinen Planungen, eine Gedenkveranstaltung zum 80. Jahrestag des Novemberpogroms am 9. November 2018 zu halten.
Domladen und Domführung beschäftigen den KV regelmäßig. Sehr positiv gewürdigt wurde, dass das Betriebsklima sich sehr positiv gestaltet. Bei den Besucherzahlen besteht die Hoffnung, bis zum Jahresende noch aufzuholen, so dass das schwache Frühjahr noch einigermaßen ausgeglichen wird.
Wie auf jeder Sitzung wurde der KV über den Fortgang der Arbeiten im Kreuzgang informiert. Beschlossen wurde eine Fortsetzung der Dacharbeiten an der sog. Küsterei. Eine Entscheidung für die Anschaffung einer modernen Zeitschaltuhr für die Glockenläuteanlage wurde aus finanziellen Gründen verschoben.
Unter Sonstiges wurde von Pfarrer Ebenauer von der Verlegung des Gottesdienstes für Trauernde Eltern in den Dom berichtet. Die Annenkapelle war für einen würdigen Verlauf dieses so wichtigen Gottesdienstes im vergangenen Jahr zu klein geworden. Im Februar soll ausgewertet werden, ob der Dom sich als Ort für diesen Gottesdienst eignet.
Abschließend wurden wie immer die Dienste der Lektoren verteilt.

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