Bericht von den KV-Sitzungen der Domgemeinde im Juni und Juli 2017

Bericht von den KV-Sitzungen der Domgemeinde im Juni und Juli 2017

03.08.2017 von Urs Ebenauer

Aus dem KV berichtet

Seit November 2014 hatte sich der Kirchenvorstand mit der Erarbeitung eines Leitbildes beschäftigt. Er beschloss nun die Endfassung im Bewusstsein, dass der Text ständig weiterentwickelt werden könnte und insofern eher eine Momentaufnahme darstellt. Beschlossen wurde neben dem Text auch, dass sich der KV in der nächsten Legislaturperiode erneut mit dem Leitbild beschäftigen wird. Zu klären, in welcher Weise der Leitbild-Text veröffentlicht wird, ist noch der Teil des Prozesses, der noch aussteht.

Unsere Landeskirche möchte bis 2025 Gemeindestrukturen schaffen, in denen eine moderne Verwaltung personell möglich sein wird, Mitarbeiter ihre Schwerpunkte setzen können und nicht ständig die Notwendigkeit zu weiteren Veränderungen besteht. Der KV wurde davon unterrichtet, wie die Planungen für unsere Region aussehen und wer daran beteiligt ist.

In der Domgemeinde ist es eine Tradition, im Herbst eine Klausur des KV durchzuführen. 2017 wird dies gemeinsam mit den Schwesterkirchen geschehen. Die gemeinsame Arbeit bis zur Strukturreform wird ein wichtiges Thema sein. 2018 soll die Gewinnung des Nachwuchses den KV beschäftigen.

Für Amtshandlungen an Gemeindegliedern wurden bisher Gebühren berechnet. Das wird künftig – trotz einer angespannten Finanzlage – wegfallen. Allerdings werden bei Amtshandlungen an Auswärtigen – beispielsweise bei Trauungen – Gebühren für den erhöhten Aufwand berechnet.

Die Wiederbesetzung der Superintendentenstelle im kommenden Jahr, die aufgrund des Ruhestands von Sup. Noth notwendig wird, hat auch eine erhebliche Bedeutung für die Domgemeinde. Aus diesem Grund ist ein Mitglied des KV eingeladen, an der Anhörung der Kirchenleitung zur Neubesetzung teilzunehmen. Der KV-Vorsitzende Michael Steeger wird von der Domgemeinde entsandt.

Es ist ein großer Schatz, dass die Domgemeinde mit Katrin Hutzschenreuter und Matthias Neubert zwei Prädikanten hat. Deren Beauftragung zu verlängern, wurde vom KV sehr gern befürwortet.

Die Rückblicke auf die besonderen Höhepunkte der Gemeinde fielen sehr positiv aus. Insbesondere wurde das gemeinsame Gemeindefest mit den Schwesterkirchgemeinden auf Rädern als ein Format angesehen, das zu wiederholen sich lohnen würde.

Den KV beschäftigte auch der Besucherrückgang im Dom und bei Konzerten, durch den die Einnahmen zurückgegangen sind.

Zum Reformationsjubiläum soll auch der Dom ein wenig „aufgehübscht“ werden. Dazu hat der KV einen neuen Altarteppich in Auftrag gegeben.

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