Bericht aus dem Kirchenvorstand

Bericht aus dem Kirchenvorstand

04.01.2020 von Urs Ebenauer

Aus dem KV berichtet

Zum Jahresende gab es in Kleinwaltersdorf, Großschirma und der Domgemeinde historische Kirchenvorstandssitzungen. Denn es waren die letzten Sitzungen der jeweiligen Kirchenvorstände. Seit dem 1. Januar 2020 sind wir eine gemeinsame Kirchgemeinde. Darum gibt es seitdem auch nur noch einen gemeinsamen Kirchenvorstand.
In einer gemeinsamen Klausur im November 2019 wurde abgesprochen, dass sich der Kirchenvorstand künftig zweimonatlich treffen wird. Er besteht bis zur Neuwahl im September bzw. der Einführung des neuen Kirchenvorstands am 1. Advent aus 30 Mitgliedern (nach dem Weggang von Pfarrer Laskowski sind es dann 29 Vertreter der drei bisherigen Gemeinden). In den geraden Monaten werden sich sog. Ortsausschüsse zur Beratung zusammenfinden. Diese entsprechen den bisherigen Kirchenvorständen, haben aber nur noch beratende Funktion. Beschlüsse mit Rechtswirkung kann nur noch der gemeinsame Kirchenvorstand fassen. Der Gemeindeaufbauausschuss und der Finanzausschuss werden für die Gesamtgemeinde zuständig sein. Der bisherige Bauausschuss und der Ausschuss für Kirchenmusik, Öffentlichkeitsarbeit und Tourismus werden als Ergänzung des Ortsausschusses Dom weiterarbeiten.
Auf der gemeinsamen Klausur wurde neben Fragen der künftigen Arbeit auch das Thema „Abendmahl mit Kindern“ beraten. Seit den 80er Jahren gibt es die Möglichkeit in unserer Landeskirche, Kinder zum Abendmahl zuzulassen. Die 26. Landessynode hat die Regelung so verändert, dass alle Kirchgemeinden aufgerufen sind, regelmäßig zu überprüfen, ob das Abendmahl mit Kindern bei ihnen eingeführt werden kann. Der Gemeindeaufbauausschuss hat sich dieser Verantwortung gestellt und einen Prozess des Nachdenkens über dieses Thema eingeleitet. Für manche Kirchenvorsteher wäre die Einführung eine Abkehr vom Gewohnten; sie haben auch Bedenken, dass Kinder das Abendmahl nicht begreifen können. Andere sehen darin die Chance, Kindern einen einfacheren inneren Zugang zum Abendmahl zu ermöglichen und fragen, ob auch alle Erwachsenen das Geschenk der Gegenwart Christi in Brot und Wein umfassend erfassen können. Das Thema wird im neuen Kirchenvorstand weiter beraten werden.

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