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BuFDi - Karl Joseph Eckel

BufDi Karl Joseph Eckel

Der Freiberger Dom – Manchmal mag man es als Besucher kaum glauben, was für eine riesige Organisation und welches Engagement benötigt wird, um dieses prachtvolle, geschichtsträchtige Gotteshaus zu erhalten und geradezu zum Leben zu erwecken. Als ich früher in der Kirchenbank saß, dachte ich meistens darüber gar nicht nach, sondern bemerkte lediglich, dass alles reibungslos verläuft und es aus diesem Blickwinkel wohl kaum allzu aufwendig ist, „hinter den Kulissen“ zu arbeiten. Was für eine Fehleinschätzung!

Um mich nun kurz vorstellen zu dürfen: Ich heiße Karl Joseph Eckel, stamme aus Markkleeberg bei Leipzig und bin seit diesem Jahr ein frisch gebackener Abiturient der musischen Vertiefung des Rudolf-Hildebrand-Gymnasiums (Markkleeberg). Ab dem September 2016 bis August 2017 wird meine erste Arbeitsstelle der Freiberger Dom sein, im Rahmen des Bundesfreiwilligen-Dienstes.

Als „Knecht“ (wie Superintendent Noth zu sagen pflegt), bin ich für ein Jahr Domkantor Albrecht Koch und Domküster Otto Schröder verpflichtet und werde an allen Stellen helfen und vertreten, wo ich kann.

Zu meinen Aufgabenbereichen gehören somit organisatorische, handwerkliche, unterstützende und auch kirchenmusikalisch-praktische Arbeit. Zum einen betrifft das konkret die Notenverwaltung, die Hilfe beim Orgelstimmen, das Einweisen von Gastorganisten, das Dirigieren oder den Orgeldienst im Gottesdienst, die eine oder andere Probengestaltung der Kurrende oder des Domchores,  die Plakatverteilung - zum anderen aber steht auch der Schließdienst, Küsterdienst im Gottesdienst, die Assistenz bei der Vorbereitung der Konzerte, die Reinigung des Domes oder die administrative Hilfe und die Pflege von Datenbanken am Computer an.

Man sieht also: Es gibt allerhand zu tun – langweilig wird es hier dementsprechend nicht.

Persönlich freue ich mich sehr auf dieses Jahr! Es sind vor allem die Kontakte, die mich an dieser Stelle reizen. Täglich lernt man neue Menschen kennen, lernt offen auf sie zu zu gehen, muss auch ab und zu in eine andere Sprache wechseln, was ein hohes Maß an Konzentration, Disziplin und Geduld verlangt. Weiterhin herrscht im Mitarbeiterkreis eine sehr konsequente, gelassene, herzliche, aber ambitionierte Arbeitsatmosphäre, die eine schnelle Einfindung in das System meinerseits ermöglichte.

Ein weiterer großer Schatz sind zudem die Silbermann-Orgeln dieser Stadt, explizit aber auch im Dom! Man mag tatsächlich viel lesen über jene Orgeln, aber wenn man sie gehört hat, schlägt das doch jegliche Vorstellung und lassen bei dem einen oder anderen interessierten Besucher das Herz höher schlagen. Sie jede Woche hören zu dürfen oder sogar daran spielen zu dürfen, ist für mich eine außerordentliche Ehre und unvergleichbar mit anderen Freiwilligen-Diensten – finde ich! :)

Zuletzt ist es aber auch die Vorbereitung auf das Studium. Schon relativ früh wusste ich, dass ich in die kirchenmusikalische Richtung abtauchen möchte. Mir gefällt vor allem diese Flexibilität des Faches: Das Leiten und Dirigieren von Chören (auch mit Orchester), das Orgel- und Klavierspiel, das gemeinsame Musizieren, die Organisation, aber auch diese besondere Verbindung von dem Glauben mit der Musik!

In voller Vorfreude auf die nächste Zeit, verabschiede ich mich vorerst. Ich freue mich, Sie schon bald im Dom begrüßen und Ihre Fragen beantworten zu dürfen.

Mit den besten Grüßen

Ihr Karl Joseph Eckel

BuFDi - Fabian Hille

Vorstellung Bundesfreiwilliger Fabian Hille

Guten Tag, mein Name ist Fabian Hille, ich bin 18 Jahre alt, stamme aus Freiberg und bin auch hier aufgewachsen. Ich habe dieses Jahr meine Schullaufbahn mit einem Abitur abgeschlossen und bevor ich mit meiner Ausbildung zum Buchhändler anfange, möchte ich noch ein Jahr ins Berufsleben hinein schnuppern und praktische Erfahrungen sammeln. Es kann gut sein, dass ich schon ein oder zwei Male gesehen wurde, da ich über Jahre hinweg in der HSG Freiberg Handball gespielt habe und sogar bis heute noch im Freiberger Knabenchor mitsinge. Seit dem ersten September arbeite ich fleißig im Dom mit. Ich werde die Arbeit im Domladen und im Büro für Musik und Tourismus unterstützen und ich freue mich auf das folgende Jahr.

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