Fastenzeitreihe 2020 in Zusammenarbeit mit dem Novalisforum

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Fastenzeitreihe 2020 in Zusammenarbeit mit dem Novalisforum

04.01.2020 by Urs Ebenauer

Interessante Referenten und spannende Themen: Die Fastenzeitreihe

Interessante Referenten und spannende Themen: Die Fastenzeitreihe
Seit einigen Jahren arbeiten die bisherige Domgemeinde und das Novalisforum der kath. Akademie Dresden in der Passionszeit als Veranstalter einer interessanten Vortragsreihe zusammen. In diesem Jahr sind stehen Personen der Passionsgeschichte im Blickpunkt. Wir laden ein zu den folgen Vorträgen:

Prof. Dr. Marco Frenschkowski, Leipzig
mitgegangen
Judas und die Silberstücke

Mit einem Zeichen tiefer Verehrung, einem Kuss, lieferte Judas Iskariot Christus aus und brachte ihn so ans Kreuz. Er ist eine biblische Figur, an der sich Christen seit jeher reiben. Judas wird angelastet, nicht nur ein habgieriger Verräter, sondern das personifizierte Böse schlechthin gewesen zu sein. Macht man es sich mit einer solchen Pauschalverurteilung aber nicht zu einfach? Judas war immerhin ein Jünger Jesu, der viel aufgegeben haben muss, um mit dem Wanderprediger zu ziehen. Er war von Christus Auserwählter und enger Vertrauter. Was für ein Mensch war dieser Judas? Und welche Beweggründe haben ihn zum Verrat getrieben? Was bedeutet die Rolle des Judas letztlich für das eigene Glaubensleben?
Prof. Dr. Marco Frenschkowski lehrt Neues Testament an der evangelisch-theologischen Fakultät der Universität Leipzig.
Dienstag, 10. März, 19:30 Uhr, Annenkapelle

Christian Feldmann, Regensburg
mitgefangen
Petrus und der Hahnenschrei

Simon Petrus, von dem es wenig gesicherte Lebensdaten gibt, erscheint als eine tragische Figur: einerseits „Fels der Kirche“, andererseits den Gottessohn von seinem Beschluss abbringender „Satan“; zum einen leidenschaftlicher Bekenner mit Hang zur Dramatik, zum anderen kleinlauter Zweifler. Petrus ist es, der beim Versuch, Jesus auf dem See Gennesaret entgegenzugehen, beinahe versinkt. Er ist es auch, der seinen Herrn verleugnet – und bitterlich weint, als ihm seine Schuld bewusst wird. Trotz allem: Christus hat eine Vorliebe für ihn und macht den Feigling zum Anführer seiner Jüngerschar. Inwieweit taugt er als Identifikationsfigur einer „verbeulten Kirche“ (Papst Franziskus)? Was bedeutet dies für das eigene Glaubensleben?
Christian Feldmann ist Theologe und Soziologe. Er ­arbeitete bis 1985 als Journalist und ist seither freier Schriftsteller.
In seinen mehr als 50 Büchern porträtiert er gern klassische Heilige und fromme Querköpfe aus Christentum und Judentum.
Dienstag, 24. März 2019, 19:30 Uhr, Annenkapelle 

Prof. P. Dr. Ludger Ägidius Schulte OFMCap, Münster
miterstanden
Der Mitgekreuzigte und das Paradies

Der eine Verbrecher, der nach biblischer Überlieferung mit Christus gekreuzigt wurde und dem die Tradition den Namen Dismas gegeben hat, verspottet Jesus nicht. Vielmehr lässt er sich von dem Schicksal des Gottessohnes berühren und bittet um sein Gedenken. Christus sagt es ihm im Augenblick völliger Aussichtslosigkeit fest zu: „Heute noch wirst du mit mir im Paradies sein.“ (Lk 23,43) Was bedeutet dieses Versprechen angesichts einer Hoffnung auf Auferstehung? Welche Rolle kann diese Aussicht auf Vollendung im Alltag spielen? Womöglich kann dabei eine besondere Bedeutung dem „heute noch“ zukommen.
Prof. P. Dr. Ludger Ägidius Schulte OFMCap ist Rektor der Philosophisch-Theologischen Hochschule Münster und lehrt dort Dogmatik und Dogmengeschichte.
Dienstag, 7. April, 19:30 Uhr, Annenkapelle

mitwissend
Maria Magdalena und die Berufung

Prof. Dr. Silke Petersen, Hamburg
Pfr. Thomas Bohne, Leipzig
Maria Magdalena: Heilige oder Sünderin? Papst Franziskus beantwortete diese Frage im Jahr 2016 dadurch, dass er sie offiziell mit dem Titel „Apostelin der Apostel“ würdigte. Immerhin war Maria Magdalena laut biblischer Überlieferung die allererste Zeugin, die dem auferstandenen Christus am Grab begegnete. Die Tradition hat ihr über viele Jahrhunderte hinweg das Image einer sündigen Prostituierten aufgedrückt.
2018 erschien der Film „Maria Magdalena“, bei dem Garth Davis Regie führte und bewusst versuchte, diese biblische Figur zu rehabilitieren. Filmisch werden die fiktive Berufungsgeschichte sowie ihre Rolle als Begleiterin Jesu inmitten der Apostelschar gezeigt. Nach der Filmvorführung besteht die Möglichkeit zum Gespräch.
Prof. Dr. Silke Petersen ist außerplanmäßige Professorin für Neues Testament im Fachbereich Evangelische Theologie der Universität Hamburg.
Thomas Bohne, Pfarrer der Pfarrei Philipp Neri in Leipzig, Mitglied der katholischen Filmkommission der Deutschen Bischofskonferenz und Vorsitzender des Landesfilmdiensts Sachsen e. V.
Dienstag, 21. April 2020, 19:00 Uhr, KINOPOLIS Freiberg
Veranstaltungsort

KINOPOLIS Freiberg
Chemnitzer Strasse 133
09599 Freiberg
Hinweis: Für den Kinobesuch gelten vergünstigte Eintrittspreise: 6,50 EUR bzw. 6,00 EUR ermäßigt (Senioren/Schüler/Studierende)

Die Ökumenische Fastenzeitreihe findet in Zusammenarbeit mit der Evangelisch-Lutherischen Kirchgemeinde am Dom Freiberg statt.

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