Bericht von den letzten KV-Sitzungen der Domgemeinde

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Bericht von den letzten KV-Sitzungen der Domgemeinde

29.06.2019 by Urs Ebenauer

Aus dem KV berichtet

Einen Kirchenvorstand der Domgemeinde gibt es nur noch in diesem Jahr. Ab 1. Januar wird es den gemeinsamen Kirchenvorstand der neuen „Ev.-Luth. Kirchgemeinde am Dom Freiberg“ geben. Diesem gehören bis zur Wahl eines neuen KV im Herbst 2020 alle dreißig Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher aller drei bisherigen Kirchgemeinden an. Der Vertrag dazu wurde am 4. Mai in Kleinwaltersdorf unterzeichnet.
Seitdem sind wir noch einen Schritt weitergegangen. Alle Kirchenvorstände beschlossen den Vertrag zur Bildung des „Ev.-Luth. Kirchenbundes Freiberg“. Dieser wurde nach dem Gottesdienst am Pfingstmontag in der Annenkapelle von den Vorsitzenden und einem Mitglied aller 15 noch existierenden Kirchgemeinden unterzeichnet. Die Kirchenbezirkssynode hat dazu den Beschluss gefasst, dass die Mitarbeiter im Verkündigungsdienst (Kirchenmusiker und Gemeindepädagogen) auf der Ebene dieser Zusammenschlüsse angestellt werden sollen und nicht, wie zuletzt von ihr beschlossen, vom Kirchenbezirk.
Dass es sinnvoll ist, einen solchen Zusammenschluss zu haben, zeigt auch der Notfallverbund Freiberg. In ihm arbeiten Einrichtungen zusammen, die historisches Archivmaterial oder Kunstgut besitzen und sich im Verbund im Katastrophenfall gegenseitig helfen werden. Die Domgemeinde wird nun diesem Verbund nach einem entsprechenden Beschluss des KV beitreten. Mit der Gründung des Kirchenbunds wird sie ihren Platz im Verbund an diesen abtreten, so dass dann alle Kirchgemeinden einbezogen sein werden.
Die letzte Sanierung des Doms liegt mehr als ein halbes Jahrhundert zurück. Das ist deutlich zu sehen. Aktuell beschäftigt den KV die Frage, ob die Kräfte und Mittel, die uns zur Verfügung stehen, für eine Sanierung ausreichen oder ob diese dann den Aufgaben der Verkündigung und des Gemeindeaufbaus zu sehr fehlen. Um Detailfragen zu klären, wurden in der Junisitzung Aufgaben in alle Ausschüsse (Bau, Finanzen, Kirchenmusik und Tourismus, Gemeindeaufbau) gegeben. – Diese Ausschüsse werden überigens künftig durch zwei Ortsausschüsse für Kleinwaltersdorf und Großschirma ergänzt werden.
Rückblicke stehen immer auf der Tagesordnung. In letzter Zeit häuften sich die Höhepunkte vom Rundfunkgottesdienst zu Himmelfahrt über die Festwoche mit der Capella della Torre zum 425. Jubiläum der Grablege und der Engelsinstrumente bis hin zur Einführung von Superintendentin Anacker. Der KV dankte allen Beteiligten für die guten Vorbereitungen und Durchführungen.
Über das Übliche hinaus sind immer wieder auch neue Wege zu beschreiten. Der KV bat daher die beiden Ausschüsse für Gemeindeaufbau und Tourismus zu überlegen, ob ein missionarisches Projekt mit Mitteln der Landeskirche auf den Weg gebracht werden kann. Die Kunstschätze des Doms mit dem, wie sie auf ihre jeweilige Weise das Evangelium verkündigen, soll dabei für eine missionarische Arbeit fruchtbar gemacht werden.
Der Zugang zu diesen Kunstschätzen wird den Besuchern künftig in einem „Gemeinsamen Besucherzentrum“ von Dom und Stadt- und Bergbaumuseum eröffnet. Der Prozess dahin erfordert eine Reihe von Gesprächen. Der KV ist darin intensiv einbezogen.
Immer wieder stellen sich Aufgaben, die sich der KV nicht ausgesucht hat. Im Zuge der Bauarbeiten am Untermarkt muss jetzt die Gelegenheit genutzt werden, einen barrierefreien Zugang zum Gebäude der Superintendentur zu schaffen. Der KV wird regelmäßig über den aktuellen Stand informiert. Überraschend kam, dass die Entwässerung des Pfarrhauses defekt ist und somit die gesamte Terrasse hinter dem Haus grundhaft instandgesetzt werden muss.
Der Gottesdienst ist nicht nur eine Aufgabe der Pfarrer und Kirchenmusiker. Das kommt unter anderem darin zum Ausdruck, dass Lektoren Epistel und Evangelium lesen. Diese stammen aus einem Lektorenkreis, der speziell dazu geschult wird. Der KV hat Mittel für eine zweite Schulung zur Verfügung gestellt. Im Gottesdienst am 10. November werden die Lektoren dann in ihren Dienst eingeführt.

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