Bericht von den KV-Sitzungen der Domgemeinde im Mai und Juni 2018

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Bericht von den KV-Sitzungen der Domgemeinde im Mai und Juni 2018

22.06.2018 by Urs Ebenauer

Aus dem KV berichtet

Im Mai hatte die Domgemeinde den Abschluss ihres Haushalts zu beraten. Es ist immer wieder beeindruckend, welche Summen umgesetzt werden. Allerdings werden die Spielräume immer enger. Für besondere Aufgaben wie z.B. die Erneuerung des Mobiliars im Gemeinderaum Untermarkt 5 bleibt kaum Geld übrig.
Den Kirchenvorstand bewegen zurzeit in jeder Sitzung die aktuellen Fragen der Strukturreform. Das wir mit den kleinteiligen Organisationsformen auf Dauer nicht sinnvoll arbeiten können, ist dem KV klar. Die Bereitschaft zu Veränderungen und einer engeren Zusammenarbeit innerhalb der Freiberger Region ist daher vorhanden.
Der Kirchenvorstand hat die Verantwortung für die Arbeitssicherheit der Mitarbeiter. Dies betrifft auch die jetzt durch eine Gesetzesänderung notwendig gewordenen sog. Gefährdungsbeurteilungen. Aus diesem Grund ist ein Mitglied des KV gebeten worden, diese Beurteilungen zu erstellen.
Im Gottesdienst übernehmen Lektoren die Aufgabe, die Epistel oder die Alttestamentliche Lesung und das Evangelium zu lesen. Der KV beschloss, diese Arbeit in Form einer Schulung zu unterstützen. Rückblicke auf die Gottesdienste spielen in jeder Sitzung eine Rolle. Hervorzuheben sein unter anderem der Gottesdienst zum Abschluss des Wochenendes „Klingende Montanregion“ mit Landesbischof Dr. Rentzing, das den Antrag auf Zuerkennung des Welterbetitels unterstützen sollte.
Das Gemeindeleben der Domgemeinde besteht im Wesentlichen aus den Gruppen und Kreisen. Die ehrenamtliche Leiterin des Frauengesprächskreises, Rosita Müller, stellte ihre Arbeit vor, die auch nach dem Ausscheiden von Frau Noth in guter Weise weitergeht. Pfarrer Ebenauer gab Erläuterungen zum Männerstammtisch, der so etwas wie das Pendant darstellt, allerdings im Schankhaus 1863 an einem ungewöhnlichen Ort zusammenfindet.
Die Planungen für die Kirchenmusik für das Jahr 2019 sind fertiggestellt. Der KV wurde darüber informiert, dass Domkantor Albrecht Koch eine Festwoche nach dem Bergstadtfest 2019 zum 300-jährigen Jubiläum der Kleinen Silbermannorgel im Dom plant, die zugleich seit 80 Jahren im Dom steht.
Im Bereich des Tourismusbetriebs der Domgemeinde gibt es oft eine Reihe von Fragen zu klären. Beschlossen wurde jetzt, den Service für Einzelbesucher durch eine sog. App für das Mobiltelefon zu verbessern, mit der die Besucher sich durch den Dom führen lassen können.
Im Leitbild hat es sich der KV zur Aufgabe gemacht, auch das Thema der Verantwortung für die Öffentlichkeit und Gesellschaft im Blick zu haben. Aus diesem Grund wird es am 9. November 2018 eine Veranstaltung zum 80. Jahrestag des Judenpogroms der Nazis geben, den sie schönfärberisch „Reichskristallnacht“ nannten.
Zum Baugeschehen im Kreuzgang wurden weitere Aufträge vergeben. Im Inneren hat sich schon viel getan. Zurzeit laufen Trockenlegungsarbeiten der Grundmauern auf der Seite des Grünen Friedhofs. In Planung ist die Restaurierung des bedeutendsten Epitaphs.
Schließlich berief der KV zwei Mitglieder in den Verwaltungsausschuss. Das ist ein Gremium, das aus Vertretern aller an der Verwaltungsgemeinschaft beteiligten Gemeinden besteht und die Arbeit der Verwaltung begleitet. Künftig wird die Aufgabe des Verwaltungsausschusses vermutlich von dem Verbundausschuss eines Schwesterkirchverhältnisses oder dem Vorstand eines Kirchgemeindebundes übernommen werden.
Der Kirchenvorstand freut sich, dass er ab dem 1. Oktober mit Superintendent Loderstädt wieder vollständig beraten kann.

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